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In viele Staaten der Europäischen Union können wir bereits reisen ohne an den Grenzen kontrolliert zu werden. Doch die physischen Grenzen sind nicht die einzigen Grenzen die Europa kennt. Die zahlreichen Ungleichheiten in der Europäischen Union bauen ökonomischen und gesellschaftliche Grenzen auf die für viele ein Hindernis sein können. Deshalb setzen wir uns für mehr Solidarität und Austausch in Europa ein. Echte Grenzenlosigkeit erreichen wir erst, wenn auch die Grenzen in unserem Kopf überwunden sind.

Leider droht die EU unter dem Druck starker Veränderungen – ob nun die verstärkte Zuwanderung oder die soziale und wirtschaftlich-humanitäre Krise in Südeuropa – auseinanderzufallen. In den meisten Staaten wird wieder auf nationale Lösungen gesetzt. Diese nationale Egoismen zeigen wie brüchig unser Europa ist. Anstatt nationale Grenzen zu überwinden und eine für alle Menschen offene Gemeinschaft zu schaffen werden Binnengrenzen gestärkt und eine Außengrenze aufgebaut wegen der tausende Menschen sterben.

So selbstverständlich uns also diese offenen Grenzen erscheinen, so sehr zeigt sich gerade jetzt wie fragil sie noch sind. Rechte Strömungen erstarken und zeigen in ganz Europa ihr hässliches Gesicht. Egal ob PEGIDA in Deutschland, Front National in Frankreich oder auch europaübergreifend die Identitäre Bewegung, alle eint, dass ihre Vorstellung von Europa keines ist, das auf Solidarität und Austausch basiert. Stattdessen fördern sie Nationalismus und das Denken in Grenzen.

Unsere Idee von Europa sieht anders aus. Für uns ist es egal ob du aus Deutschland oder Ungarn bist, ob du hier in Europa geboren wurdest oder erst später zugezogen bist. Deswegen stellen wir uns klar gegen Rassismus. Aber auch Sexismus, Trans-, Homophobie und Antisemitismus haben bei uns keinen Platz!

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